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Hauptverhandlung wegen Brandstiftung und versuchten Betrugs

Landgericht Lüneburg Pressemitteilung Nr. 69/17 Dr. Vollersen

Lüneburg. Am 12. Dezember 2017 um 09:30 Uhr beginnt in Saal 121 vor der 3. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg das Verfahren gegen eine Angeklagte im Alter von heute 50 Jahren und einen Angeklagten im Alter von 53 Jahren wegen Beteiligung an einer Brandstiftung und versuchten gemeinschaftlichen Betrugs.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten in der Anklageschrift zunächst vor, den Angeklagten, ihren Ehemann, angestiftet zu haben, im Dezember 2015 in ihrer in Celle gelegenen kieferorthopädischen Praxis Feuer zu legen. Auf diese Weise habe sie sich im Hinblick auf eine beabsichtigte Praxisaufgabe die Entsorgung des Inventars ersparen und für dessen Zerstörung Ersatzleistungen aus einer kurz zuvor abgeschlossenen Versicherung erhalten wollen. Der vom Angeklagten gelegte Brand habe am Inventar einen wirtschaftlichen Totalschaden verursacht und durch Verrußung zur Unbenutzbarkeit der Räume geführt, wobei auch eine Tür Feuer gefangen habe. Anfang Januar 2016 habe die Angeklagte sodann auf Grund eines mit dem Angeklagten gemeinsam gefassten Tatplans den vermeintlichen Schadensfall ihrer Versicherung gemeldet, die jedoch keine Leistungen erbracht habe.

Fortsetzungstermine sind auf den 19. Dezember 2017, auf den 04., 09., 10., 16., 23. und 30. Januar, auf den 20. und 27. Februar, auf den 01., 06., 20. und 27. März, auf den 10., 17. und 24. April, auf dem 08., 15. und 29. Mai sowie auf den 05., 12., 19. und 26. Juni 2018, jeweils um 09:30 Uhr in Saal 121, bestimmt. Für den ersten Verhandlungstag sind zwei Zeugen, für den zweiten Verhandlungstag sind sechs Zeugen geladen.



Artikel-Informationen

11.12.2017

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