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Hauptverhandlung wegen Raubüberfalls in Lüneburg-Kaltenmoor

Landgericht Lüneburg Pressemitteilung Nr. 9/18 Dr. Stodolkowitz


Lüneburg. Am 1. März 2018 beginnt vor der 2. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg in Saal 121 das Verfahren gegen drei Angeklagte im Alter von 28, 31 und 37 Jahren wegen Raubes, versuchter räuberischer Erpressung, Körperverletzung und Diebstahls. Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen die Angeklagten folgende Vorwürfe: Am 21. Juli 2017 hätten die drei Angeklagten den Geschädigten in seiner Wohnung im 1. Obergeschoss eines Wohnhauses in Lüneburg-Kaltenmoor aufgesucht, ihn mehrfach geschlagen, angedroht, ihn umzubringen und verschiedene technische Geräte (Flachbildfernseher, Spielekonsole, Laptop und Mobiltelefone) entwendet. Sie sollen den Geschädigten auf den Balkon der Wohnung gezogen, mit dem Rücken gegen die Brüstung gedrückt und damit gedroht haben, ihn hinabzuwerfen; sie hätten ihm gesagt, sie würden ihn nur am Leben lassen, wenn er sich bereit erkläre, ihnen in zwei Wochen 2.500,00 € zu zahlen. Nachdem die Angeklagten die Wohnung verlassen hätten, habe der Geschädigte die Polizei verständigt. Der 28jährige Angeklagte soll darüber hinaus Am Sande am 13. August 2017 einen Mann geschlagen und dadurch bedroht haben, dass er ihm eine Pistole gezeigt habe. Unter dem Eindruck dieser Drohung habe er dem Geschädigten seinen Cardigan abgenommen und ihm anschließend sein Fahrrad gestohlen.

Zwei der drei Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft. Im Falle einer der Anklage entsprechenden Verurteilung drohen den drei Angeklagten mehrjährige Freiheitsstrafen.

Für den ersten Verhandlungstag hat die Kammer sechs Zeugen geladen. Fortsetzungstermine sind für den 6., 13. und 23. März sowie 9. und 19. April 2018, jeweils 9:30 Uhr in Saal 121, bestimmt.

Artikel-Informationen

19.02.2018

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